Das Thema Pflege und Betreuung hat in der öffentlichen Debatte massiv an Bedeutung gewonnen. Doch vielfach entsteht der Eindruck, dass mit den zweifellos wichtigen Fortschritten wie der Legalisierung der 24-Stunden-Betreuung und der Erhöhung des Pflegegeldes per 1. Jänner 2009 alle Probleme bei Pflege und Betreuung in Österreich gelöst sind.
Vor allem die Betroffenen und deren Angehörige wissen: Pflegen heißt mehr! Jedenfalls mehr, als in der aktuellen Diskussion oft sichtbar wird. Würdiges Altern braucht Pflege und Betreuung, die vielfältig und bedarfsgerecht sind. Denn was dem Einen hilft, muss für die Anderen noch lange nicht das Richtige sein. Es braucht Individualität und Wahlfreiheit in den Unterstützungsangeboten, Transparenz und Fairness in der Finanzierung, soziales Eingebundensein und umsichtige Vorsorge. Und es braucht echte Unterstützung für pflegende Angehörige, die immer noch den größten Teil der Verantwortung tragen und Unschätzbares leisten.
Das Hilfswerk unterstützt die Familien und Betroffenen, ist aber selbst auf die geeigneten Rahmenbedingungen angewiesen, damit die Angebote auch für alle Menschen leistbar sind. So fehlt derzeit noch eine ausreichende Förderung von Tages- oder Halbtagesbetreuung zu Hause oder in Wohnortnähe sowie für Urlaubspflege und -betreuung, die viele pflegende Angehörige entlasten könnte. Darüber hinaus gibt es in Österreich sehr starke regionale Unterschiede, sowohl beim Angebot als auch beim Kostenbeitrag für die Betroffenen, die einfach unfair sind.
Dem Hilfswerk ist es auch ein großes Anliegen, darauf hinzuweisen, dass die Erfordernisse zunehmend bedeutender Alterserkrankungen - wie etwa der Demenz - verstärkt beachtet werden müssen, damit die Betroffenen die bestmögliche Unterstützung erhalten. Lassen Sie sich beraten, bestellen Sie die Hilfswerk-Info-Broschüren (Tel. 0800 800 820) oder kommen Sie zur Hilfswerk Family Tour!
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Ingrid Turkovic-Wendl ist auch 2009 die Schirmherrin der Hilfswerk Initiative. Die beliebte
Moderatorin engagiert sich seit Jahren für die Belange der älteren Menschen und wird
auch bei zahlreichen Hilfswerk Family Tour-Stopps dabei sein.
Die Hilfswerk-Jahresinitiative PFLEGE IST THEMA. ABER PFLEGEN HEISST MEHR., wird unterstützt von den Partnern Fonds Gesundes Österreich, Neuroth, s Versicherung, s Bausparkasse, Erste Bank und Sparkassen. Der Fachschwerpunkt VERGESSEN. NICHT VERGESSEN SEIN. Demenz in der häuslichen Pflege und Betreuung. wird unterstützt von Janssen-Cilag Pharma.





















Hilfswerk Family Tour 2009 (94 KB)
Plakat Family Tour 2009 (513 KB)
Vorsorgebroschüre_2009 (1 MB)
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