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Hilfswerk

Allein sich zu bewegen bedeutet Glück


Der Weg zurück ins Leben.

Autorin Maria-M. Rottensteiner

 

Verkaufspreis Euro 9,00

 


Ein ungewöhnliches Buch über den Schicksalsweg einer Schwerstkranken

 

 

Nach einer Routineoperation erwacht die 35-jährige Maria M. Rottensteiner schwerstbehindert auf dem körperlichen Entwicklungsstand eines fünf Monate alten Babies mit dem Bewusstsein einer erwachsenen Frau. Mit dem ganzen Einsatz ihrer mentalen Kräfte, einer ungeheuren Selbstdisziplin und einem unbeugsamen Willen bringt sich Maria Rottensteiner nach einem Jahr entgegen aller ärztlichen Prognosen wieder in ihr normales Leben zurück. Ein Jahr danach ist sie bereit, über diesen schwierigen Weg zu sprechen und hat ein Buch verfasst, mit denen sie LeidensgenossInnen Mut machen möchte, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

 

Vom Routineeingriff zum Albtraum. Am Freitag, den 25. August 2000, wird der 35-jährigen Steirerin Maria M. Rottensteiner im LKH Graz ein Adenom der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) entfernt, eine relativ häufige Erkrankung, ein Routineeingriff. Die Operation verläuft planmäßig, doch schon bald nach dem Aufwachen aus der Narkose zeigt sich eine besorgniserregende, fortschreitende Symptomatik, die schließlich zu einer niederschmetternden Diagnose führt: Halbseitige Lähmung rechts, Störung der Aussprache, motorische Schwäche des Augenmuskels. Eine Untersuchung mittels Magnetresonanz ergibt, dass durch eine „Gefäßirritation" wahrscheinlich eine Schwellung im Hirnstamm ausgelöst wurde, die dann postoperativ zu den neurologischen Ausfällen führte.

 

Im Geist 35 Jahre, im Körper 5 Monate alt. Ende August 2000 befindet sie sich auf der körperlichen Entwicklungsstufe eines fünf Monate alten Kindes, kann nicht gehen, kaum noch sprechen, sieht sehr schlecht, kann ihre Hände nicht steuern und ihr Gleichgewichtssinn erweist sich als dermaßen in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht einmal selbständig sitzen kann. Im Gegensatz dazu ist ihr Geist zu jederzeit in Ordnung, sie hat das Gefühl, im eigenen Körper eingesperrt zu sein. Über die körperlichen Einschränkungen hinaus quält sie vor allem die Sprachstörung, welche ihre Umwelt oft fälschlicher - und damit unbeabsichtigt demütigender - Weise als geistige Beeinträchtigung interpretiert.

 

Durch mentale Kraft und eiserne Disziplin ins normale Leben zurück. Ihr unbeugsamer Wille befähigt sie zu einem beinharten Training, unermüdlich arbeitet sie an der Wiederherstellung ihrer körperlichen Integrität. Dabei hilft ihr vor allem der feste Glaube an die eigene Genesung und die permanente mentale Vorstellung von sich selbst als gesunde Frau. Innerhalb von nur sechs Monaten hantelt sie sich zurück ins volle Leben und kann schließlich sogar wieder Sport betreiben. Bereits am 1. März 2001 kehrt sie wieder an ihre Arbeitsstelle in das Hilfswerk Steiermark zurück. Maria M. Rottensteiner ist sicher: „Ohne die liebe- und vertrauensvolle Beziehung zu meinem Ehemann, der mich auf meinem schweren Weg mit einem unglaublichen Einsatz begleitet hat, die Kraft spendende Familie und ohne der ganzen Kraft meiner Persönlichkeit, mit der ich mich vom ersten Moment an strikt weigerte, mich dieser Diagnose - nämlich die lebenslange Schwerstbehinderung - zu fügen, wäre ich an diesem Schicksalsschlag zerbrochen."

 

Ein ungewöhnliches Tagebuch. Maria M. Rottensteiner hat ihre Erlebnisse auf diesem harten Weg in einem Buch zusammengefasst. Es erzählt die erstaunliche, betroffen machende, aber auch ermutigende Geschichte einer starken Frau, die mit anscheinend übermenschlicher Willenskraft ein scheinbar hoffnungsloses Schicksal bezwingt und zeichnet gleichzeitig das Portrait einer großen Liebe. Mühelos erfühlt der Leser das heilsame Wirken einer vertrauensvollen Partnerschaft und eines intakten Familienlebens und die Gewissheit, dass ein unerschütterlicher Glaube an die eigenen Fähigkeiten Berge versetzen kann.

 

 

„Allein sich zu bewegen bedeutet Glück"

erschienen im Österreichischen Hilfswerk

84 Seiten, ISBN 3-901724-05-2



Bestellen Sie Ihr Exemplar des Buchs bei:

 

Hilfswerk Österreich

Apollogasse 4/5
1070 Wien
Tel. 01/ 40 442 - 0
Fax 01/40 442 - 20
office@hilfswerk.at

 

Der Preis versteht sich exklusive Versandkosten.

 

 

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