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DEMENZ - Vergessen. Nicht vergessen sein. Der Hilfswerk-Fachschwerpunkt.


Auf Grund der zunehmenden Lebenserwartung nehmen auch die Zahlen im Bereich der Alterserkrankungen massiv zu. Das gilt insbesondere auch für die  Demenz. Im Jahr 2000 litten in Österreich insgesamt 90.500 Personen an Demenz. Bis zum Jahr 2050 wird sich diese Zahl auf etwa 233.800 erhöhen. Alleine die Zahl der Erkrankungen im Bereich der Alzheimer Demenz - welcher neben der vaskulären Demenz, der Lewy Body und frontotemporalen Demenz sowie in diversen Mischformen der Demenz die größte Bedeutung zukommt - wird in diesem Zeitraum von 57.100 auf 151.400 ansteigen! (Berner/Krautgartner/Wancata, 2001)

 

Obschon bereits heute jeder vierte 80-Jährige von Demenz betroffen ist, wird die Erkrankung nicht nur oft bagatellisiert, sondern aus Scham - auch von den Angehörigen und vom sozialen Umfeld - tabuisiert. Aus diesen, aber auch aus strukturellen Gründen unterbleibt nicht selten der notwendige Gang zum Facharzt. Man geht davon aus, dass weit über die Hälfte der Demenzerkrankten nicht adäquat diagnostiziert werden. Dabei wäre eine frühzeitige Diagnose und ein entsprechend rechtzeitiges Einsetzen einer adäquaten Therapie von unabdingbarer Bedeutung, um den Krankheitsverlauf dieser grundsätzlich nicht heilbaren Krankheit effektiv zu bremsen. Auch über die Möglichkeiten wirksamer Vorbeugung im Bereich des Erhalts der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alter ist der Wissensstand in der Bevölkerung nach wie vor zu gering. All dies stellt sich im Lichte der gravierenden persönlichen Konsequenzen für Betroffene und Angehörige, aber auch der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Erkrankung als problematisch dar.

 

Demenzerkrankungen gehören zu den wesentlichen Ursachen für Pflegebedürftigkeit. Daher muss den beschriebenen Entwicklungen sowohl in geeigneten Bemühungen um die Prävention sowie in der übergeordneten Versorgungsplanung als auch im Bereich der konkreten Betreuung in adäquater Weise Rechnung getragen werden. 80% der Personen mit Demenzerkrankungen leben lt. Schätzung der österreichischen Alzheimer-Gesellschaft zu Hause und werden von Angehörigen betreut. Der Verbleib im vertrauten Lebensumfeld wird als grundsätzlich wünschenswert erachtet, da er das Leben der ohnehin unter kognitiven, Gedächtnis- und Orientierungsdefiziten leidenden Betroffenen erheblich erleichtern und maßgeblich zu deren Lebensqualität beitragen kann. Angesichts der Herausforderungen, die mit der Erkrankung für die Betroffenen und deren soziales Umfeld einhergehen, kommt präventiven und rehabilitativen Maßnahmen sowie der effektiven Unterstützung der betreuenden Angehörigen zentrale Bedeutung zu (Berner/Krautgartner/Wancata, 2001). Dabei sind nicht nur Fachärzte und praktische Ärzte gefordert, mit der Veränderungen in der Patientenstruktur entsprechend umzugehen, sondern auch Träger pflegerischer Betreuung wie stationäre und teilstationäre Einrichtungen und mobile Dienste.

 

Das Hilfswerk als größter Träger im Bereich ambulanter Pflege und Betreuung in Österreich hat es sich mit dem Fachschwerpunkt zum Ziel gesetzt einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Situation Betroffener und pflegender Angehöriger zu leisten, aber auch die Möglichkeiten der Vorbeugung und die Bedeutung rechtzeitiger Diagnose und adäquater Therapie aufzuzeigen und zu unterstützen.

 

Geistige Gesundheit. Man kann nicht früh genug beginnen, sich mit seiner geistigen Fitness zu beschäftigen. Aber auch oder gerade dann, wenn Sie schon etwas älter sind, ist es wichtig, sich mit Ihrer geistigen Leistungsfähigkeit zu beschäftigen. Sei es nun, um sie zu trainieren und zu fördern, sei es, um sie zu beobachten und bei ersten Zeichen von möglichen Problemen rechtzeitig das Richtige tun zu können. Schließlich geht es darum, die geistige Leistungsfähigkeit auch im Alter bestmöglich zu erhalten. Sie ist eine wichtige Grundlage, um möglichst lange selbständig zu bleiben und interessiert an der Welt teilnehmen zu können.

 

Das Hilfswerk hat jede Menge hilfreiche Materialien für Sie zusammengestellt, sei es, dass Sie im Rahmen von Gedächtnisübungen Ihre geistige Fitness trainieren möchten, oder dass Sie selbst als Angehörige/r oder Betroffene/r von Demenz sich über das Thema tiefergehend informieren möchten und wichtige Ansprechstellen finden möchten.

 

Fächer Pflege 2009 

 

Bestellen Sie kostenlos Ihr Vorsorge-Paket! "PFLEGE IST THEMA. ABER PFLEGEN HEISST MEHR.", "NICHT VERGESSEN, unser GEHIRN braucht ÜBUNG" und die Broschüre "DEMENZ" .

Telefonisch unter: 0800 800 820 oder per Mail unter office@hilfswerk.at.

 

Das Projekt "VERGESSEN. NICHT VERGESSEN SEIN. - Demenz im Bereich der häuslichen Pflege und Betreuung" wird unterstützt von Janssen-Cilag Pharma.







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