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Freiwilliges Integrationsjahr: 30 Stellen für Asylberechtigte im Hilfswerk Salzburg

Das Freiwillige Integrationsjahr bietet asylberechtigten Personen im Rahmen von Arbeitstrainings die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und Deutschkenntnisse zu verbessern – das wiederum erhöht später die Chancen am Arbeitsmarkt. Das Hilfswerk bietet rund 30 Stellen für interessierte und engagierte Asylberechtigte im Bundesland Salzburg an.

Salzburg, 20. Mai 2016. Das Freiwillige Integrationsjahr ist seit Anfang des Jahres Teil des novellierten Freiwilligengesetzes. Durch das Arbeitstraining sollen der Integrationsprozess von Teilnehmerinnen und Teilnehmern regional gefördert und deren Chancen am Arbeitsmarkt durch Berufsorientierung und Bewerbungstraining erhöht werden. „Gelingende Integration ist ‚das‘ Zukunftsthema für Österreich und damit auch für unser Bundesland. Um eine solche zu fördern wollen wir rund 30 asylberechtigten Menschen die Chance zu einem Arbeitstraining in unserem Unternehmen geben“, kündigt Hermann Hagleitner, Geschäftsführer des Hilfswerks Salzburg, an und lädt interessierte asylberechtigte Menschen ein, sich über das Hilfswerk als Einsatzstätte zu informieren.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Asylberechtigte Menschen haben die unterschiedlichsten Biografien, Berufserfahrungen und Interessen, die sie in ein Freiwilliges Integrationsjahr einbringen können. „Und die Einsatzmöglichkeiten im Hilfswerk sind vielfältig“, versichert Hagleitner. „Sie reichen von der Unterstützung bei Essen auf Rädern, über Hilfstätigkeiten in Seniorenheimen bis hin zur Mitgestaltung des Programms unserer Nachbarschafts.Treffs und Senioren-Tageszentren.“

Umfassendes Arbeitstraining

Das Freiwillige Integrationsjahr ist beim Hilfswerk Salzburg auf zwölf Monate angelegt. Es handelt sich dabei nicht um ein Arbeitsverhältnis, sondern um ein Arbeitstraining in Teilzeit. Begleitet werden die Freiwilligen mit Schulungen im Umfang von bis zu 160 Stunden pro Jahr. „Die sprachliche Förderung ist im Arbeitstraining integriert – die Kenntnisse der Alltagssprache werden bewusst durch Aufgabenstellungen gefördert“, erklärt Hagleitner. Die Freiwilligen erhalten zudem einen 4-stündigen Erste-Hilfe Kurs und werden hinsichtlich weiterführender Deutschkurse beraten. Die Arbeitszeiten sind so bemessen, dass der Besuch von weiteren integrativen Kursen und Workshops möglich ist.

Unterstützende Integrationsarbeit

Neben der Flüchtlingsbetreuung in mehreren Kleinquartieren bemüht sich das Hilfswerk Salzburg seit vergangenem Jahr insbesondere auch um die gesellschaftliche Integration von Migrantinnen und Migranten in ihr neues Umfeld. „Im Rahmen des Freiwilligen Integrationsjahres wird der interkulturelle Austausch vor allem durch Gespräche mit den Kolleg/innen, Kund/innen und weiteren Vernetzungspartnern wie örtlichen Vereinen gefördert. Ebenso ist das gemeinsame Feiern kultureller Festlichkeiten in Hilfswerk Einrichtungen Teil unseres Konzepts zum interkulturellen Austausch“, so Hagleitner.

Information und Kontakt für Interessierte

Interessierte Asylberechtigte können offene Stellen auf www.integrationsjahr.at oder www.hilfswerk.at/salzburg einsehen, sich per Email an jobs@salzburger.hilfswerk.at informieren oder sich jederzeit an ein Hilfswerk Familien- und Sozialzentrum in ihrer Nähe wenden.




 
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