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Hilfswerk Generalversammlung 2016

Migration und Integration als Herausforderung und Chance. Zu diesem Thema fand am Freitag die jährliche Generalversammlung des Hilfswerks Salzburg statt. Präsident Christian Struber begrüßte hierzu u.a. den Präsidenten des Hilfswerk Österreichs, Othmar Karas, den Präsidenten des Hilfswerk Austria International, Christian Domany sowie Integrationslandesrätin Martina Berthold. Als Gastredner konnte Franz Wolf vom Österreichischen Integrationsfonds gewonnen werden.

Salzburg, 14. Oktober 2016. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zur Generalversammlung des Vereins Hilfswerk Salzburg am Freitag im Zentrum Walser Birnbaum. Der inhaltliche Veranstaltungsschwerpunkt wurde auf die aktuelle Herausforderung in Salzburg, das Thema Migration und Integration gelegt. Zudem wurde vom Hilfswerk Austria International ein Spendenprojekt zur Entwicklungsarbeit in Mosambik vorgestellt, für welches das Hilfswerk Salzburg in den kommenden drei Jahren die Projektpatenschaft übernehmen wird.

Migration und Integration

Das Hilfswerk sieht sich in der Verantwortung, eine Plattform für die Diskussion sozialpolitisch relevanter Themen zu bieten. Im Fokus der Generalversammlung 2016 stand daher das Thema Migration und Integration. „Aktuell stellen Flüchtlingsströme unser Land vor große Herausforderungen“, begründet Christian Struber, Präsident des Hilfswerks Salzburg den inhaltlichen Schwerpunkt der Veranstaltung und stellt dabei die Frage in den Raum: „Wie kann Integration in Österreich gelingen und welche Zukunftsstrategien sind erfolgsversprechend?“ Mag. Franz Wolf, Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds, nahm hierzu in seinem Vortrag „Was wir schaffen müssen. Integration in Österreich.“ Stellung und zeichnete anschaulich mögliche Integrationsszenarien nach.                                                                                                                                                                                

Entwicklungshilfe und globales Engagement

Wie lokales Engagement in Salzburg global wirken kann, zeigten Christian Domany und Stefan Fritz vom Hilfswerk Austria International auf. Sie präsentierten ein Spendenprojekt zur Entwicklungshilfe in Mosambik, welches sich konkret mit der Senkung der dort akut vorherrschenden Mütter- und Kindersterblichkeit beschäftigt. „Wir helfen vielen Familien, Müttern und Kindern in Salzburg, darüber hinaus darf aber auch nicht auf das Leid in anderen Ländern und Kontinenten vergessen werden“, so Struber. „Das Hilfswerk Salzburg übernimmt daher für drei Jahre die Patenschaft für das Hilfsprojekt in Südostafrika. Durch Bildungs-, Sensibilisierungs- und Gesundheitsprogramme können wir gemeinsam die Lebenssituation der Familien in Mosambik verbessern – effizient und nachhaltig.“

Bilanz und Unternehmenserfolg

Im Vorfeld der Vorträge schafften Präsident Christian Struber und die beiden Geschäftsführer des Hilfswerks Salzburg, Hermann Hagleitner und Daniela Gutschi, einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Einrichtung und die zahlreichen Angebote des Hilfswerks. So verzeichnen etwa im Bereich der Seniorenbetreuung die mobilen Dienste „Heimhilfe“ und „Hauskrankenpflege“ ein stetiges Wachstum. Auch die Nachfrage nach Einrichtungen wie Senioren Tageszentren oder stationären Einrichtungen ist im Steigen begriffen. Allein 2016 wurden sechs neue Einrichtungen des Betreuten Wohnens vom Hilfswerk Salzburg eröffnet. Ein ähnliches Bild zeigt die Entwicklung der Kinderbetreuung in Salzburg: Im vergangenen Jahr wurden im Bundesland ein Kindergarten, zwei Krabbel- und Kindergruppen, sowie drei Einrichtungen der schulischen Tagesbetreuung vom Hilfswerk installiert.

Mitarbeiter als Fundament des Erfolges

Das Hilfswerk Salzburg verzeichnete, was den Personalstand betrifft, 2010 bis 2015 ein Wachstum von 57%. Mit 2016 arbeiten beim Hilfswerk Salzburg über tausend Menschen in mehr als 40 verschiedenen Berufen in den Bereichen Pflege, Sozia­le Arbeit, Jugendbetreuung, Verwaltung und Manage­ment. „Beim Hilfswerk Salzburg steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Und damit nicht nur unsere Kunden sondern natürlich auch die Mitarbeiter“, versichert Daniela Gutschi, Geschäftsführerin des Hilfswerks Salzburg. „Wir verbringen viel Zeit am Arbeits­platz, daher sollten die Rahmenbe­dingungen attraktiv sein. Das Hilfs­werk Salzburg ist sehr darum bemüht, den Be­dürfnissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gerecht zu werden. Zum Beispiel durch wohnortnahe Arbeitsplätze, Vereinbar­keit von Kinder und Beruf oder Maßnahmen, die alternsge­rechtes Arbeiten ermöglichen.“

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