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Gemeinsam aktiv & gesund

Das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Mitarbeiter/innen sind uns ein großes Anliegen.

Im breiten Feld der Betrieblichen Gesundheitsförderung und des Diversitätsmanagements machen wir uns: gemeinsam aktiv & gesund!

Am 18.3.2015 wurde uns dafür das bis 2017 gültige Gütesiegel des Österreichischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung verliehen.

 

BGF Gütesiegel 2015-2017


Das Wiener Hilfswerk setzte sich mit dem betriebsübergreifenden Projekt „Gemeinsam aktiv & gesund“ eine Reduktion der gesundheitlichen Belastungen, sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen unserer MitarbeiterInnen zum Ziel.

 

Dieses auf 2,5 Jahre ausgelegte Projekt, unter anderem gefördert mit Mitteln des FGÖ und der WGKK, hatte vor allem ein Ziel: die nachhaltige Implementierung mitarbeiterorientierter, gesundheitsfördernder Strukturen und Angebote.

 Gag_Projekt

In einer betriebsübergreifende Steuergruppe wurden gemeinsam mit der externen Projektbegleitung Leitziele vereinbart und seitens der Geschäftsführungen der einzelnen Betriebe in einer Gesunheitscharta committet.

  • Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden bis zur Pensionierung
  • Reduktion von Fehlzeiten, Krankenstandskosten und Fluktuation
  • Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz
  • Besserer Umgang mit den hohen bio-psycho-sozialen Belastungen

Begleitet durch ein Evaluationsteam der Universität Wien (Institut für Soziologie) erarbeitete der interne Lenkungsausschuss (Abteilungsleitungen aller Wertschöpfungsbereiche, Betriebsräte, Diversitäts-, Gesundheitsbeauftragte des WHW, Projektleitung) aus dem Gesundheitsbericht (auf Basis einer umfassenden Mitarbeitenden-Befragung, Einzelinterviews, Gesundheitszirkel und Arbeitsplatzbegehungen) gemeinsam mit dem externen Projektteam in einem ersten Schritt Visionen und Strategien. Schnell wurde klar, dass, entlang der BGF-Maxime möglichst breit gefächerte Dimensionen von Gesundheit zu betrachten, in unserem Betrieb auch das bereits bestehende Diversitätsmanagement als fixe Komponente in das Projekt inkludieren wird.

 Gag_Vision

So wurden folgende Handlungsfelder erarbeitet, für die konkrete Maßnahmen umgesetzt wurden:

  • Gesunde Ernährung
  • Arbeitszeiten
  • Führung
  • Generationenbalance und Diversität
  • Zusammenarbeit
  • Körperliche Beschwerden und Ergonomie
  • Räumliche Gegebenheiten
  • KlientInnen-Kontakt

Die Umsetzung, etwaige Reflexion und Zielerreichung wurde während des gesamten Projekts per MentorInnensystem vom Lenkungsausschuss gesteuert. Immer mit dem Fokus nachhaltige Maßnahmen fest in den betrieblichen Strukturen zu verankern und so langfristige Effekte zu zeigen. 

Eines der wichtigsten Learnings aus der Ist-Stand-Erhebung zu Projektbeginn war die erhebliche Bedeutung persönlicher Kommunikation für eine nachhaltige Platzierung von Gesundheits- und Diversitätsthemen. Um neben der bestehenden Regelkommunikation ein zusätzliches Netzwerk zu schaffen, wurde ein abteilungsübergreifender Gesundheits- und Diversitätsausschuss gegründet, für den Koordinatorinnen aus allen Abteilungen ausgebildet wurden. 

Aus diesem Projekt implementierte Prozesse und Strukturen:

  • Gesundheits- und Diversitätskoordinator_innen
  • Kommunikationsstrukturen für den Gesundheits- und Diversitätsbereich
  • Dimension: Gesunder Lebensstil (Seminarreihen zu den Themenclustern „gesunde Ernährung“ und „persönliche Skills“, Bewegungsinitiative „Aktiv-Beitrag“)
  • Dimension: Wohlbefinden im Job (Seminarreihen zu den Themenclustern „Kommunikation“ und „Vielfalt unter MitarbeiterInnen“, standardisierte MitarbeiterInnen-Gespräche, Massage am Arbeitsplatz, Haustechnische Anfragen, Beschaffung ergonomischer Arbeitsmittel)
  • Dimension: Work-Life-Balance (Seminarreihen zum Themencluster „Work-Life-Balance“, MitarbeiterInnen-Benefits, Betriebsratsvergünstigungen für MitarbeiterInnen)

Im Oktober 2013 erhielt das Wiener Hilfswerk für die Implementierung der betrieblichen Gesundheitsförderung mit diesem Projekt den dritten Platz des Betrieblichen Sozialpreises. Sozialminister Rudolf Hundstorfer zeichnete uns damit gemeinsam mit Fair Finance in der Verbesserung der Lebensqualität unserer Mitarbeiterinnen aus. 

Der Gesundheitsbericht 2014 zieht nach Projektabschluss erneut im Rahmen einer Mitarbeitendenbefragung, sowie einer ausführlichen Projektevaluierung  Bilanz und ebnete uns den Weg zum BGF-Gütesiegelantrag. 

Die Anfangs formulierte Vision gelebter, gelenkter Gesundheits- und Diversitätsprozesse in unserem Unternehmen wurde größtenteils umgesetzt – Gesundheit ist Thema!




 
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