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24h-Betreuuung: Hilfswerk begrüßt Standesregeln für Vermittlungsagenturen und Aktivitäten der Wirtschaftskammer

Präsident Othmar Karas: „Mehr Qualität, Transparenz und Fairness hilft allen, Kunden, Betreuer/innen und Organisationen!“

Das Hilfswerk begrüßt die vom Wirtschaftsministerium erlassenen Standesregeln für die Vermittlung von Personenbetreuer/innen und die heute, Donnerstag, in Wien präsentierten Aktivitäten der Wirtschaftskammer, diese Standesregeln bekannt zu machen und auf die Einhaltung zu wirken. „Mehr Qualität, Transparenz und Fairness hilft allen, Kunden, Betreuer/innen und Organisationen!“, ist Hilfswerk-Präsident Othmar Karas überzeugt.

„Die 24-Stunden-Betreuung hat eine Lücke im Versorgungssystem geschlossen“, unterstreicht Karas die Bedeutung der Dienstleistung. Sie ist zu einem wichtigen Teil der Betreuung in Österreich geworden. Derzeit werden in Österreich rund 27.000 Personen von Personenbetreuer/innen rund-um-die-Uhr zu Hause betreut. Das sind 6% aller pflegebedürften Personen in Österreich“, so Karas weiter.

„Das Hilfswerk hat sich schon 2006 für eine Legalisierung der 24-Stunden-Betreuuung eingesetzt und an den damals beschlossenen gesetzlichen Regeln ebenso mitgearbeitet wie an den jetzigen Standesregeln. Gemeinsam mit Caritas und Volkshilfe hat sich das Hilfswerk unter dem Label „Sicher. Fair. Kompetent.“ eine Selbstverpflichtung zur qualitätsvollen Personenbetreuung auferlegt und arbeitet auch an den Bemühungen in der Wirtschaftskammer um ein Qualitätszertifikat mit“, so Karas abschließend.